Die große Nuss-Verschwörung
Es begann an einem ganz normalen Montagmorgen. Ich setzte mich an meinen Schreibtisch, machte mir einen Kaffee und griff – wie immer – in die kleine Schale mit Nüssen. Ein paar Mandeln, eine Haselnuss, eine Walnuss. Nichts Besonderes. Dachte ich.
Doch dann passierte etwas Seltsames.
Die Walnuss rollte plötzlich ein kleines Stück nach links. Ich starrte sie an. Vielleicht hatte ich den Tisch berührt? Möglich. Ich nahm einen Schluck Kaffee und wollte gerade wieder arbeiten, als die Haselnuss neben ihr ebenfalls ein Stückchen wanderte.
„Okay“, murmelte ich, „entweder ich brauche mehr Schlaf … oder hier passiert etwas sehr Merkwürdiges.“
Ich lehnte mich zurück und beobachtete die Schale. Fünf Minuten lang passierte nichts. Dann – ganz langsam – drehte sich die Walnuss. Genau in meine Richtung.
Da wurde mir klar: Die Nüsse hatten einen Plan.
Vielleicht hatten sie genug davon, ständig geknackt, geröstet und gesalzen zu werden. Vielleicht planten sie eine Revolution. „Die Nuss-Rebellion von 2026“ – ich konnte die Schlagzeile schon sehen.
Ich flüsterte vorsichtig: „Ähm … wir können darüber reden.“
Die Mandeln lagen still da, aber ich hatte das Gefühl, sie hörten zu.
„Wie wäre ein Deal?“ schlug ich vor. „Ich esse heute nur Kekse. Ihr bleibt dafür ruhig.“
Die Walnuss bewegte sich keinen Millimeter mehr.
Zufall? Vielleicht.
Aber seit diesem Tag lasse ich meine Nüsse immer in Ruhe. Man weiß ja nie, was sie nachts planen.
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